Planung: Curacao gehört zu den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und ist eine mittelgroße Insel in der Karibik vor der Küste Venezuelas.
Ähnlich wie auf Bonaire wohnt man in Apparmentanlagen mit Selbstversorgung, bekommt die Tauchflaschen im Paket mit Mietwagen und taucht selbstständig von Land aus.
Hauptunterschiede sind:
Gebucht haben wir wieder beim auf die Gegend spezialisierten Reiseveranstalter ABC Travel & Consulting. Alles war hervorragend organisiert und hat perfekt geklappt.
Sicherheitslage: Im Januar gab es wegen der US-Intervention in Venezuela geringfügige Einschränkungen im Flugverkehr. Aktuell gibt es keinerlei diesbezügliche Probleme. Ansonsten - völlig unkritisch, lediglich Gefahr, dass der Mietwagen am Tauchplatz aufgebrochen wird. Wir haben das Auto immer aufgelassen, mit Klamotten, Sonnenbrillen und Kleinzeugs drin. Viele Parkplätze sind bewacht, aber auch auf den unbewachten Plätzen ist nie was weggekommen.
Kosten:
Dauer für An- und Weiterreise:
Wetter und Temperaturen
Geografie
Don Genaro Apartments: Ferienanlage liegt im Nordwesten der Insel, im Landesinneren in ruhiger Lage in einem Wohngebiet des Ortes Barber abseits des Massentourismus. Zu den Tauchspots im Nordwesten sind es zwischen 10 und 15 km (ca. 15 - 20 Min.) nach Willemstad 35 km (ca. 45 Min.)
Eigentümer und Betreiber sind Deutsche - Elke und Christopher, sowie Susanne. Entsprechend einfach ist die Verständigung und gut die Organisation - dem entspannten, karibischen Lifestyle haben sie sich gut angepasst.
Es gibt verschiedene Unterkünfte – von kleinen Apartments für 1–2 Personen bis hin zu größeren Ferienhäusern für bis zu 6 Personen.
Insgesamt 11 Wohneinheiten auf 6.000 m² großen, tropischen Gelände mit zwei Pools und einer ruhigen und entspannten Atmosphäre.
Die Einheiten stehen teils eng zusammen, in schön eingewachsener Umgebung - Aussicht in die Ferne ist eher begrenzt.
Unser Apartment für 4 Personen hat 2 Schlafzimmern, ein gemeinsames Bad mit Toliette und eine zweite Toilette mit Waschmöglichkeit, ausreichend Stauraum und eine kleinen Aufenthaltsbereich mit Couch und Tisch.
Der Hauptaufenthaltsbereich ist draußen - mit großer Küche, Tresen mit Barhockern und einem sehr großen Esstisch mit ausreichenden und bequemen Sitzmöglichkeiten, gut geschützt unter einem großen, hohen Dach.
Dieses "draußen im Freien leben" ist sehr angenehm - die Temperaturen gut aushaltbar.
Die Ausstattung zum Essenzubereiten ist sehr gut - inklusive großem Gasherd, riesigen Kühlschrank, Geschirrspülmaschine und Waschmaschine. Ein Kugelgrill ist auch vorhanden, kostet aber kleinen Obolus für Endreinigung.
Die Schlafzimmer sind ausreichend groß, gut ausgestattet, sehr sauber und ordentlich. Ohne Balkon, mit 2 bzw. 3 Fenstern und Ventilator. Klimaanlage gegen Aufpreis (wer's unbedingt braucht).
Fazit: Kein Schnickschnack, alles funktioniert, gutes Preisleistungsverhältnis.
Essen - kochen und gehen ...:
Central Dive: Auf dem Gelände vom Don Genaro ist ein überdachter Taucherbereich mit zwei großen Spülbecken und Möglichkeit Tauchet-Equipment zu trocknen und zu lagern. Je nachdem mit welcher Basis man gebucht hat, stellen die ausreichend Tauchflaschen bereit.
Wir wurde versorgt durch Central Dive, Veldweg 3, Julianadorp, Curacao. Die üblichen 80cft Aluflaschen überwiegend mit INT-Anschluss waren immer ausreichend und in gutem Zustand. Nitrox gibt es nur gegen übermäßigen Aufpreis. Größere Tanks brauchen wir nicht, wir haben einfach Stage-Rigging Kits und Automaten dabei.
Allgemein: Curacao ist analog zu Bonaire bekannt für einfache, individuell von Land aus durchführbare Tauchgänge. Aber hier herrschen schöne Sandstrände vor mit entsprechendem Strandleben, vielen Badegästen und teilweise kostenpflichtiger Infrastruktur, wie bewachte Parkplätze, Liegestühle, Sonnenschirme, Duschen, Imbissbuden und Strandbars sowie vereinzelt Tauchbasen unmittelbar am Strand.
Mit Glück, etwas Aufmerksamkeit und ein klein bisschen "Skrupellosigkeit" ergattern wir öfters Parkplätze ganz vorne, nahe dem Eingang und/oder unter einem Schatten spendenden Baum.
Eine Auflistung mit Kurzbeschreibung der von uns besuchten Plätze:
Wahrscheinlich auch interessant, aber von uns nicht besucht:
Informationen dazu auf u.a. auf der Websites und Google-Maps-Sammlung von Andrea und Markus
Folgende zwei Spots ragen besonders hervor:
Superior Producer - am Cruiseship Megepier:
Car wrecks bei Vaersenbaai / Kokomo Beach:
Besondere Hinweise Stand 03/2026:
Wie üblich im ABC-Raum - Schwämme, ein paar Hart- , und Weich- und Peitschenkorallen. Viel Sand, einige Felswände. Insgesamt Riffe in keinem guten Zustand - farbarm und mit Algen überwachsen.
Fischreichtum in Vielzahl, Anzahl und Größe eher eingeschränkt. Die Höhepunkte sind
Pro: Sehr unkompliziert und individuell betauchbar. Mehr Karibik-Flair und -Feeling. Weniger Taucher
Kontra: Wenig Fische, eingeschränkte Korallen- und Unterwasserlandschaften, mehr Badeparadis als "divers paradise".
Also: Schön es gesehen zu haben, das nächste Mail wieder Bonaire ...
Easy holiday - zu unspektakulär um jeden Tag einzeln zu dokumentieren.